Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick

Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick

Alle Themen rund um Börse, Finanzen, Politik und Wirtschaft

#1507 Inside Wirtschaft - Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Crash nein, Krise ja - eine Dauerkrise"

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Die Börsen verarbeiten mal wieder diverse Unsicherheiten. Der Dax schwankte alleine in diesem Jahr um 3.000 Punkte. Was sollten Anleger jetzt beachten? „3.000 Punkte in einem Quartal sind auch nicht normal. Ende Februar war das Hoch bei knapp 25.300 Punkten, Ende März das Tief bei 22.300 Punkten. Der Iran-Krieg hat für enorme Verwerfungen gesorgt. Anleger sollten da antizyklisch denken und das als Chance sehen", so Manuel Koch. Der Inside Wirtschaft-Chefredakteur weiter: „Auf jeden Fall weiter in die Aktien-Anlagen investieren. Auch Gold gehört in jedes Depot rein. Beim Bitcoin sehe ich mehr Chancen als Risiken." Alle Details im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

#1506 Inside Wirtschaft - Cornelia Schleime im Salon Schinkelplatz: „Unabhängig vom Staat, Männern und Kunstbetrieb"

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Cornelia Schleime (72) ist Malerin, Filmemacherin, Autorin – und, wenn man so will, auch Überlebenskünstlerin. Sie ist 1984 aus der DDR mit ihrem kleinen Sohn Moritz an der Hand ausgereist, hat ihr gesamtes Frühwerk von 100 Arbeiten verloren und ist sich bei der Neufindung immer treu geblieben. Eine Frau, die sich nie hat kleinmachen lassen — nicht vom DDR-Staat, nicht von Männern und auch nicht vom Kunstbetrieb.

Im Salon Schinkelplatz spricht Gastgeber Manuel Koch über ihre Zeit in der DDR. Gleich zu Beginn wird deutlich, wie hart die Jahre vor der Ausreise waren: „Ich hatte ja gar keine Berufsmöglichkeit mehr. Also ich hatte Ausstellungsverbot, dann gründeten wir die Punkband, dann hatten wir Auftrittsverbot.“ Auch ihre innere Haltung wird klar: „Sozialistischer Realismus hat mich nicht interessiert. Mich hat Poesie interessiert.“ Sehr offen spricht Schleime auch über das Lebensgefühl jener Zeit und über Sexualität: „Sexualität hat ja auch eine große Rolle in der DDR gespielt, weil ja sonst nichts weiter passierte.“ Und über die Frauen im Osten heißt es selbstbewusst: „Die Frau in der DDR, die hat sich sowieso alles genommen, was sie wollte.“

Auch über ihre heutige Situation spricht Schleime sehr offen. Auf die Frage nach ihrer Rente antwortet sie knapp: „Ich bekomme 380 Euro Rente.“ Gleichzeitig macht sie deutlich, dass sie heute künstlerisch breiter aufgestellt ist: „Ein eingeschränkter Blick auf meine Person war über die Jahre entstanden, den hat man jetzt wieder geöffnet, auch dank der Galerie Judin.“ Besonders eindrucksvoll wird es zum Schluss bei der Frage, ob Kunst unsterblich macht. Schleime antwortet darauf mit Blick auf das große Ganze: „Was hab ich denn davon? Da bin ich im schwarzen Loch.“ Sie schaut lieber auf die Welt: „Was ich manchmal gedacht habe, ist: ‚Oh Gott, was ist, wenn der Louvre – wenn da mal eine Bombe reinfällt?‘ Dann wäre alles viel schlimmer.“

Der gesamte Talk von Salon-Gastgeber Manuel Koch und mehr Infos zum Salon Schinkelplatz auf https://www.salon-schinkelplatz.de

#1505 Inside Wirtschaft - Nicolas Saurenz (Feingold Research): „Passives Einkommen ist sehr schwierig"

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Heute geht es um passives Einkommen und die große Frage, ob Geld wirklich ohne Arbeit fließen kann? Wir schauen auf Chancen, Risiken und verbreitete Illusionen. Wie realistisch ist ein Geldstrom ohne Arbeit überhaupt? Muss man da Millionär oder Milliardär sein?„Es ist möglich, aber es ist schwieriger, als man vielleicht denken würde. Milliardär muss man nicht sein, aber Millionär wäre nicht schlecht. Wenn ich eine Million Kapital habe, das für mich arbeiten soll und ich rechne mit einer Rendite von vier Prozent, erwirtschaftet mir das einen jährlichen Betrag von 40.000 Euro. Davon gehen 25 Prozent ab. Also 30.000 Euro. Jetzt kann sich jeder fragen, wie weit er mit 30.000 Euro kommt”, sagt Nicolas Saurenz. Der Marktanalyst von Feingold Research weiter: „Das was zum Beispiel auf Social Media vorgelebt wird, ist natürlich ganz anders. Da sieht man Menschen in Dubai oder auf Bali, die nahezu mühelos einen Cashflow generiert haben. Das hing in der Vergangenheit auch an Kryptos. Auch bei anderen Themen wie Immobilien haben sich die Bedingungen beim Kauf komplett verändert. Das nächste Problem: Wir werden immer älter. Wenn ich also mit 50 aufhören will zu arbeiten, hab ich noch sehr viel vor mir. Das ist ja auch ein Problem des Rentensystems. Die laufenden Kosten muss man natürlich einplanen. Ebenso die Inflation." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

#1504 Inside Wirtschaft - Julian Pappe (Signal Iduna): „Schwankungen gehören dazu"

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Für die private und betriebliche Altersvorsorge sind Aktien ein wichtiger Baustein. Worauf Anleger achten sollten? „Wir sehen ganz klar, die Menschen beschäftigen sich heute intensiver mit ihrer Altersvorsorge. Klassische, sicherheits-orientierte Anlagen sind zwar weiterhin wichtig und solide, aber sie liefern nicht das nötige Wachstum, was wir jetzt bei Aktien und ETFs sehen. Und die Hürden sind gering, ab 20 Euro kann man schon investieren”, sagt Julian Pappe. Der Berater von der Signal Iduna weiter: „Schwankungen gehören dazu. Das ist der Preis, den man dafür bezahlt. Aber man kauft mal zu teureren Kursen, dann wieder zu günstigen Kursen. Im Endeffekt kriegst du dann einen guten Durchschnittskurs, der sich über die Jahre bemerkbar macht. Das gilt auch für die betriebliche Altersvorsorge. Gerade wenn der Chef auch noch etwas dazugibt." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://signal-iduna-agentur.de/julian.pappe/

#1503 Inside Wirtschaft - Nicolas Saurenz (Feingold Research): „Die Disruption wird aber erhalten bleiben"

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Die Feuerpause in Nahost hat für Euphorie an den Börsen gesorgt. Allein der Dax sprang am Mittwoch über 1.000 Punkte ins Plus. Aber: Die Lage bleibt volatil - am Donnerstag ging es auch schon wieder fast 300 Punkte ins Minus. Was sollten Anleger jetzt beachten? „Wir hatten mehrfach die Deadlines, die von Donald Trump verschoben wurden. Das war für die Märkte unberechenbar. Er geht mit sehr krassen Worten in diese Verhandlungen. Aber unserer Meinung nach hat er es nicht mehr selbst in der Hand bei diesem Konflikt. Tanken wird mutmaßlich wieder günstiger. Aber an der Straße von Hormus hatte man bisher noch kein Öffnungs-Momentum. Unsere Erwartung ist, dass wir bei Öl nachhaltig unter die 100 Dollar gehen. Die Disruption wird aber erhalten bleiben”, sagt Nicolas Saurenz. Der Marktanalyst von Feingold Research weiter: „Wir finden Tech-Aktien momentan sehr spannend. Bei Öl-Aktien muss man jetzt nicht mehr unbedingt dabei sein. Diese Erholungen kann man auch zu Gewinnmitnahmen nutzen und schauen, was die nächsten Monate passiert." Alle Details über Aktien und Gold im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

#1502 Inside Wirtschaft - David Döbele (pumpkincareers): „Diese Industrien profitieren von der aktuellen Lage"

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Massenentlassungen bei DAX-Konzernen, Produktionsstopps in der Industrie, sinkende Konsumlaune – die deutsche Wirtschaft wirkt aktuell angeschlagen. Doch gilt das wirklich für alle Branchen? „Es läuft nicht überall so schlecht. Es gibt natürlich immer Industrien, die von der aktuellen Lage profitieren. Das ist die Rüstungsindustrie und das ist auch die Finanz- und Finanzdienstleistungsindustrie, das Investment Banking, das Wealth Management und vor allem auch die Unternehmensberatung - das ist ein sehr sicherer Hafen", sagt der BWL-Influencer und Mitgründer von pumpkincareers David Döbele. Welche Jobs sind dementsprechend gerade gefragt und was müssen Bewerber mitbringen? Alle Details im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

#1501 Inside Wirtschaft - Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Viele Welt-ETFs reichen nicht aus"

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2026 hat teilweise extrem turbulent an den Finanzmärkten begonnen. Wie Anleger ihr Portfolio jetzt aufstellen können, um auch Krisen zu überstehen? „Zu Beginn des Jahres treffen viele Unsicherheiten gleichzeitig aufeinander. Geopolitische Spannungen, politische Entscheidungen in den USA, starke Währungsschwankungen und extreme Bewegungen bei Aktien und Rohstoffen sorgen für Nervosität. Die Basis sollten breit gestreute ETFs sein, die ganze Märkte abbilden. Viele Welt-ETFs wie der MSCI World sind aber inzwischen stark von US-Technologieaktien geprägt. Läuft dieser Sektor schlecht, leidet das gesamte Portfolio. Ergänzungen durch europäische Aktien, Nebenwerte, Schwellenländer und andere Regionen machen das Portfolio stabiler. Ich selbst habe zum Beispiel fünf ETFs, die in unterschiedliche Branchen, Währungen und Länder investieren", sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Zunächst sollte jeder seine persönliche Risikotoleranz kennen. Danach gilt es, Aktien und andere Investments sinnvoll zu gewichten und regelmäßig zu überprüfen. Ein bis zwei Rebalancings pro Jahr reichen meist aus. " Alle Details im Interview von Buchautorin & Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

#1500 Inside Wirtschaft - Robert Halver (Baader Bank): „Die fette Henne des Staatshaushalts muss zu Weight Watchers"

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Der 500-Milliarden-Bluff der Bundesregierung: 86 Prozent der Gelder aus dem Sondervermögen für Infrastruktur seien 2025 zweckentfremdet worden, stellt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln fest. Das Münchner Ifo-Institut kommt sogar auf 95 Prozent. Steht man sich selbst beim Aufschwung im Weg? Wohin steuert Deutschland? „Die Gelüste sind groß, diese Haushaltslöcher mit diesem Sondervermögen zu füllen. Das ist aber völlig daneben. Das darf nicht passieren. Erstens: Es wäre ein Etikettenschwindel. Wenn man schon Schulden macht, dann gute Schulden für Infrastruktur. Und nicht Schulden zum Verjuchsen. Wir versaufen der Oma ihr klein Häuschen. Das Zweite: Die fette Henne des Staatshaushalts muss zu Weight Watchers. Das sollte ich vielleicht nicht so sagen, aber es ist wirklich wahr. Wir können nicht einfach sagen, dass das Fixkosten sind, die unbedingt gehalten werden müssen. Nein, da muss man eben ran! Aber welche Partei wills denn machen? Die haben die Hosen voll", so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Wenn wir so weitermachen, wird notgedrungen der Wohlstand fallen. Die jüngere Generation wird das dermaßen treffen. Die Politik hat ihre Hausaufgaben zu machen. Der Fisch stinkt immer vom Kopf." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

#1499 Inside Wirtschaft - Kapitalmarktexperte Tim Oechsner (Steubing AG): „Pyramiding - ein Stärke-Momentum-Instrument"

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Im letzten Interview mit Tim Oechsner haben wir gesehen, wie aus einem perfekten Einstiegs-Trade durch falsches Nachkaufen ein Eskalations-Trade wurde. Wie hätte es besser laufen können? „Der Anleger hätte am Besten gekauft, als die Stärke bestätigt wurde - so ist das auch beim Pyramiding. Das ist ein Stärke-Momentum-Instrument. Ich folge dem Trend, wenn die Aktie nach oben geht und kaufe nach", sagt der Senior Börsenhändler und Kapitalmarktexperte Tim Oechsner (Steubing AG). Alle Details erklärt der Experte im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und mehr Infos auf https://inside-wirtschaft.de

#1498 Inside Wirtschaft - Peter Raue zum 85. im Salon Schinkelplatz: „Ich habe mir mein eigenes Reich gesucht“

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Im Salon Schinkelplatz spricht Gastgeber Manuel Koch mit Peter Raue über ein Leben zwischen Kunst, Recht und Berlin. Gleich zu Beginn macht er klar: „Ich liebe die Kunst und meinen Beruf.“ Gleichzeitig wird er nachdenklich: „Ob du die nächste Hürde nimmst, wird immer fraglicher mit jedem Jahr.“
Kurz nach dem Mauerbau kommt er 1961 nach Berlin: „Berlin war eine vollständig andere Welt.“
Auch spektakuläre Fälle wie der Berghain-Prozess werden thematisiert: „Ich war eine Nacht dort, um zu verstehen, was da eigentlich geschieht.“ Sehr persönlich wird es beim Blick auf seine Familie: „Meine Beziehung zu meinem Vater war eine einzige Katastrophe.“
Sein Wunsch für die Zukunft bleibt schlicht: „Ich würde gern noch ein bisschen hier bleiben dürfen.“
Der gesamte Talk von Salon-Gastgeber Manuel Koch und mehr Infos zum Salon Schinkelplatz auf https://www.salon-schinkelplatz.de

Echte Werte: Der Salon Schinkelplatz wird unterstützt von https://www.proaurum.de

Manuel Koch wurde eingekleidet von https://brummer-berlin.de

Über diesen Podcast

Der YouTube-Kanal Inside Wirtschaft präsentiert die wichtigsten Themen rund um Börse, Finanzen, Politik und Wirtschaft jetzt auch als Podcast. Journalist Manuel Koch spricht jede Woche mit Experten über die spannendsten Themen an den Märkten. Aktuelle Themen auch auf Instagram, Tik Tok (Boersenkoch) und LinkedIn.

von und mit Manuel Koch

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