Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick

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Transkript

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00:00:04: Insight Wirtschaft, der Podcast mit Manuel Koch.

00:00:08: Wir schauen heute hier an der Frankfurter Börse auf die Signale, die professionelle Trader wirklich nutzen und das Ganze mache ich wieder mit Tim Erxner ist Senior-Trader und Kapitalmarktexperte bei der Stolping AG.

00:00:20: herzlich willkommen!

00:00:21: Hallo Herr Koch freut mich sehr.

00:00:23: Ebenso, ja wir haben ja schon jetzt bereits Teil zehn unserer interessanten Videos wo wir über verschiedene Punkte beim Trading vor allen Dingen auch schauen.

00:00:32: Herr Öksner viele Anleger nutzen die Charttechnik als Indikator.

00:00:37: welche Signale sind denn für Sie als professioneller Trader hier tatsächlich wichtig und erfasst das dann auch die Marktpsychologie?

00:00:47: Ja richtig liebe Trader!

00:00:48: Wir mögen keine Komplexität, wir schauen bei den Trends Momentum, Volatilität und natürlich auf den Trend an sich.

00:00:55: Es ist so dass wir natürlich den Wochenchart nehmen um letztendlich die Trendrichtung zu erkennen also eine Candlestick pro Woche dann den Tagesschart für das entsprechende Timing Dann den RSI, den Relative Strengths Index für das Momentum Dann die Bollingerbänder letztendig für die Volatilität Und dann den Moving Average Convergence Divergence für die Beschleunigung des Trendes.

00:01:15: Das sind sozusagen die fünf Sachen, die wir aus der Schad-Technik anschauen und dann schauen wir noch den Vier in Creed Index an.

00:01:20: Für die Marktpsychologie also für das Gesamtmarkt Sentiment sind die Anleger aktuell in der Phase Gear oder sind sie aktuell in dieser Phase Angst?

00:01:30: Gehen wir mal die verschiedenen Punkte gerne auch genauer durch dass jeder einmal mitverfolgen kann warum und wie man das vielleicht verwendet.

00:01:37: fangen wir mit dem Wochenschad an.

00:01:39: Warum starten Sie mit dem wochenschat?

00:01:42: Der Wochenschad liefert mir die Grundausrichtung.

00:01:44: Also hier schaue ich wirklich, wie ist der Trend?

00:01:46: Ich möchte ja entlang des Trends handeln und nicht gegen den Trend.

00:01:48: also ich schau wie es mein Trendkanal... ...wie sind Unterstützungslinien, wie sind Widerstandslinien,... ...wo sind exponentielle Durchnitzlinien... wo sind höhere Hochs, wo sindhöhere Tiefes.

00:01:58: Wie im Prinzip, wie is das underlying der Basiswert auf dem ich schaure, wie funktioniert er im Trendkanalen?

00:02:04: Auf dem Wochenschat habe ich natürlich den Vorteil, dass ich im Prinzip kein kleines Rauschen hab, keine tägliche Ausschläge sondern im Prinzip die Größentrennen.

00:02:11: Also wo ist das institutionelle Geld?

00:02:13: Wo investieren die Assetmanager, Versicherungen und auch die großen Banken.

00:02:17: Da schaue ich mir im Prinzip den Wochenchart an.

00:02:19: Der gibt mir die Grundstruktur entlang des Trends und da möchte ich handeln.

00:02:23: Und der zeigt mir die verschiedenen Trendkanäle auf.

00:02:25: Wenn man dann ein bisschen weiter reinzoomt, dann kommt sozusagen der Tageschart!

00:02:30: Wie wichtig ist

00:02:31: er?!

00:02:31: Den Tagesschad leg ich rechts neben den Wochenschad und schaue mir den quasi parallel an.

00:02:35: Und der liefert mir das Timing!

00:02:37: Also da ist es zum Beispiel so, wenn die in die Aktie oder der Basiswert entsprechend dann konsolidiert oder ein Pullback hat also Zurücksetzer hat oder ein Breakout, dann sehe ich das natürlich im Tagesschart.

00:02:46: Der Tagesschat liefert mir einfach mehr Rauschen und liefert in der Hinsicht Timingfragen oder beantwortet mir Timingfrage viel besser.

00:02:54: Der Wochenschart ist ja relativ langsam.

00:02:56: Wir haben einen Candlestick pro Woche und beim Tagessschat haben wir quasi pro Tag ein.

00:03:01: Insofern liefert man der Tagessshot da Timingvorteile.

00:03:04: Ich schaue mir das an wenn ich konkret weiß.

00:03:06: okay das ist mein Trend aus dem Wochenschat.

00:03:08: Jetzt gehe ich in Tagesschatt und schaue, okay ist da ein konkreter Pullback.

00:03:11: Setzt die Aktie gerade zurück?

00:03:12: Ist eine gesunde Korrektur?

00:03:14: Ist sie gerade ausgebrochen?

00:03:15: Breakout

00:03:16: etc.?

00:03:16: Das schau' ich mir alles im Tagesschat an!

00:03:18: Der liefert mir mehr Rauschen – dafür den Vorteil natürlich mit dem Timing.

00:03:22: Schauen wir auf den Relative Strength Index RSI.

00:03:25: Viele Anleger schauen glaube ich beim RSI nur auf entweder überkauft oder überverkauft.

00:03:31: Ist das so einfach gedacht?

00:03:34: Ja, die großen Marken sind wirklich überverkauft bei dreißig und überkauft by siebzig.

00:03:38: Also ist der Index sozusagen übersebzig.

00:03:40: dann kann man von dem überkauften Bereich in der Aktie reden und unterdreißig ist er so zu sagen über verkauft.

00:03:46: aber wir schauen uns natürlich auch den Bereich dazwischen an.

00:03:49: Wir hatten letztens unser Beispiel gesehen.

00:03:51: Die Aktie ist ja von hundert dreißiger auf Hundert fünfzig und dann sogar auf fünfundhundertfünfundsechzig.

00:03:55: Und da war der RSI im bereich vierzig Fünffünfzig.

00:03:58: also solange der RCI im Prinzip stabil ist und im Bereich um die fünftig ist.

00:04:02: oder in dem Fall ist der Soccer von forty-fünf bis sechzig gestiegen.

00:04:06: Dann war das Momentum intakt, also das ist ein Momentumindikator.

00:04:09: Und wenn es Momentumintakt ist von dem Trend dann gibt's eigentlich keinen Grund auszusteigen, dann ist die Grundrichtung weiterhin lang.

00:04:16: Problematischer wirds erst dann, wenn der Basiswert im Prinzip neue Höchststände erklimmt Aber der SI im Prinzip nachlässt.

00:04:22: Also wenn sich da eine Divergenz sozusagen ergibt, dann ist es so dass zwar der Trend noch weitergeht aber das Momentum in dem Trend entsprechend nachgelassen hat.

00:04:30: und dann ist zumindest kein Verkaufs-Signal, aber zumindest schon mal ein Hub-Achtsingnal die Stops eventuell enger zu ziehen oder dann auch genauer hinzuschauen ja.

00:04:39: Schauen wir mal auf den Moving Average Convergence Diver Gens, der Trendbeschlonigung.

00:04:44: welche Rolle spielt der?

00:04:46: Ja, das ist die Trendbeschleunigung.

00:04:48: Da schaue ich mir an im Prinzip wie stark ist der Trend oder wie sehr ist er noch intakt?

00:04:53: Also der Moving Average Convergence Divergence hat verschiedene Tagescharts, die er zugrunde legt und da schau ich im Prinzip auf die Signallinie, Schau auch auf Divergenzen im Chart und schau aufs Histogramm.

00:05:05: also im Prinzip habe ich dann noch eine weitere Linien ein weiterer Charts und wenn die mit der Signalinie dann entsprechend kreuzen Dann sehe ich okay Wie ist die Trenn Beschleunigungen?

00:05:13: Wie stark ist Der Trend aktuell am Laufen?

00:05:16: Wie nachhaltig ist das Ganze?

00:05:18: Der MACD, der liefert natürlich jetzt kein perfektes Einstiegstiming.

00:05:22: Sondern er ist im Prinzip auch jemanden, der die Trennstärke misst.

00:05:25: oder die Beschleunigung des Trends, die Dynamik.

00:05:27: und so lange die Dynamikauch ist – wir hatten es auch in unserem Beispiel gesehen, auch als die Aktie im Prinzip von Hundert dreißig auf Hundert fünfzig ist, auf Hunderfünf sechszig war das sozusagen alles in Ordnung.

00:05:36: Und das ist ein weiterer Indikator, der dann bestätigt, dass die Dynamikum oder die Beschleunigung des Trendes dann entsprechend in Ordnungen ist.

00:05:42: Und dann ein Name, den vielfältig schon gehört haben.

00:05:44: Aber gar nicht genau wissen was dahinter steckt die Bollingerbänder?

00:05:48: Die Bollingerbänder richtig!

00:05:49: Die messende dritten Faktor ist die Volatilität in unserem Underlying.

00:05:53: und zwar ist es so das war immer eine Standardabweichung abweich sozusagen von oben nach unten und da ist es letztendlich so dass wir dann schauen wie sind die Bollingerbände und verengen sie sich sogar eventuell.

00:06:04: Das heißt die Volatility lässt dann im Prinzip nach Und wenn die Volatilität nachlässt, ist es meistens ein Zeichen das eine größere Bewegung bevorsteht.

00:06:12: Wir hatten uns unserem Beispiel gesehen, die Aktie war dann bei Hundertfünfundsechzig Euro und die Bollingerbänder haben sich verengt also zusammengezogen.

00:06:19: Die Volatilität ist gesunken und das hieß dann im Prinzip oder es kamen so dass die Aktien von Hundertsechzig auf Hundertdachsichhundertneunzig entsprechend ja ausgebrochen sind.

00:06:28: Da hat man sozusagen gesehen also Wichtiges bei den Bolling-Abändern, die die Standardabweichungen messen, also im Prinzip die Volatilität des Underlings.

00:06:35: Wenn sich diese dann entsprechend zusammenziehen das dann entsprechend ja die Aktie dann eventuell das was größeres passieren könnte und dass eventuell ein Ausbruch bevorsteht so wie es auch in unserem Beispiel der Fall war.

00:06:46: Dann gibt's den Fear and Greed Index benutzen den ja auch öfter haben, gerade auch vor kurzem in der AD darüber gesprochen.

00:06:55: Wie wichtig ist auf Makroebene und vielleicht auch für die Marktpsychologie dieser Index im Trading?

00:07:02: Ja, auf jeden Fall sehr wichtig.

00:07:03: Der ist nochmal als Zusatz sozusagen.

00:07:05: Ich schaue mir die Marktpsychologie insgesamt an.

00:07:08: jetzt zu den Schad-Signalen, die wir gerade besprochen haben also die drei, die ich mir im Prinzip auf dem Tagesschad oder auf dem Wochenchad dann anschaue.

00:07:15: und dann schau' ich mir noch mal den Fiat & Creed Index an da es im Prinzip so ist der Markt aktuell im Modus Extreme Creed Also Geerig sind die Investoren Geerigg oder sind die Investoren im Firmodus?

00:07:27: Die Investoren sind sozusagen ganz unten vom Sentiment her.

00:07:30: Da kann ich sozusagen die makroökonomische Ebene anschauen, das funktioniert natürlich nur auch auf einem gewissen weiteren Zeithorizont.

00:07:37: da ist es im Prinzip so dass Die Anleger letztendlich da nicht auf Tagesschartbasis schauen können, sondern im Prinzip auf Wochenbasis.

00:07:44: Und der funktioniert also kein Timing-Indikator, sondern ist ein Kontraindikator.

00:07:48: Also ich schaue mir den Indikator an und wenn die Investoren im extrem creep Bereich sind, also gerade extrem gierig, der RSI im Prinzip im überkauften Bereich über siebzig, die Aktie Neue Hoch macht... Dann muss ich natürlich schon mal aufpassen, weil es ist dann alles zu positiv und dann könnte natürlich eine Korrektur bevorstehen.

00:08:05: Also man schaut sich natürlich diesen Viren Creed Index immer noch einmal an.

00:08:08: Der hat auch fünf Decks Abspaltungen sozusagen wo die Investoren gerade ihr Sentiment haben.

00:08:13: Und das ist dann letztendlich so dass ich mir da natürlich nochmal in die makroökonomische Perspektive letztendlichen dazu bilde.

00:08:19: Zu meinen charttechnischen Signalen, weil die brauche ich Die Chart-Technik läuft ja immer mit der Makroanalyse zusammen oder mit der fundamental Analyse zu hoch ist und die alle anderen Index auch auf sehr hoch sind, dann muss ich natürlich auch mal wieder die Stops enger ziehen, Risiko reduzieren.

00:08:37: Auf jeden Fall nicht noch eine weitere Tranche investieren sondern eher ein bisschen Risiko rausnehmen also kein aktives Pyramiding mehr machen, sondern im Prinzip sagen okay Ich schaue mir das Ganze an.

00:08:47: Ich werde vorsichtiger, alle Indie-Exchände sind sozusagen... Alle Indikatoren sind hoch und ich nehme da ein bisschen Risiko raus.

00:08:53: Ich nehme die Stops enger und investiere nicht neu sondern habe dann wieder meine Cashquote und schau so zu sagen wie ich mit der Position ob ich solange ein bisschen in Absicherungsmodus jetzt endlich reinkomme.

00:09:03: Wenn wir mal einen Fazit ziehen was ist das Learning aus diesem Beispiel?

00:09:09: Ja, es gibt viele charttechnische Indikatoren.

00:09:11: Wir haben Handelsdesk in der Schranke und wir besprechen uns immer mit den drei wirklich also die Bollingerbänder, der MACD und als Ende der RSI.

00:09:18: Das schauen wir uns auf dem Tagesschart an, Timingfragen und auf dem Wochenchart und analysieren.

00:09:24: so im Prinzip...so ist unser Investitionsprozess.

00:09:26: und dann schauen natürlich noch den FIENCREED Index.

00:09:29: Also das ist alles strukturiert.

00:09:31: Es ist sozusagen wiederholbar, es ist ein Setup Und die Trader mögen insgesamt keine, ja nicht zu komplex.

00:09:39: Weil man muss ja die Entscheidung auch häufig treffen und mehrmals.

00:09:42: insofern schaut man sich am besten oder schaut man diese drei Indikatoren an auf dem Tagesschart und auf den Wochenchart nimmt dann noch den Viren Creed Index dazu.

00:09:50: Dann hat man ein strukturierten Prozess und man handelt natürlich als Händler im Prinzip nicht die einzelnen Indikatorn sondern man handelte ja den grundlegenden Trend der Aktie.

00:09:58: aber diese Indikatore helfen natürlich den Trend an sich zu sehen die Momentum zu sehen, die Volatilität zu sehen und ob der Trend aktuell sich beschleunigt oder eventuell abschwecht.

00:10:07: Und dann hat man natürlich seinen strukturierten Prozess und kann natürlich die Akte dann entsprechend.

00:10:11: diese Bewegungen versuchen besser zu verstehen, besser nachzuvollziehen und dann entsprechend besser zu handeln und sein Risiko dann entsprechend abzusichern und die Stopps nachziehen und entsprechend seine Positionen managen Risiko rausnehmen und die Gewinne dann entsprechend einfahren.

00:10:26: Ja, interessantes Thema.

00:10:27: Danke schön wieder für diese Einblicke an Tim Oechsner Kapitalmarktexperte und Senior Trader bei der Stäubing AG!

00:10:34: Und danke an sie und euch liebe Zuschauerinnen und Zuschauer.

00:10:37: Gucken Sie gerne mal auch auf die anderen Videos, die wir schon mit Tim Öksner zusammen gemacht haben.

00:10:42: Danke für heute.

00:10:43: alles Gute und bis zum nächsten Mal!

Über diesen Podcast

Der YouTube-Kanal Inside Wirtschaft präsentiert die wichtigsten Themen rund um Börse, Finanzen, Politik und Wirtschaft jetzt auch als Podcast. Journalist Manuel Koch spricht jede Woche mit Experten über die spannendsten Themen an den Märkten. Aktuelle Themen auch auf Instagram, Tik Tok (Boersenkoch) und LinkedIn.

von und mit Manuel Koch

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