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00:00:04: Insight Wirtschaft, der Podcast mit Manuel Koch.
00:00:07: Sobald die Kurse mal stärker fallen ist ein Begriff sofort überall zu hören – Börsencrash!
00:00:14: In den Nachrichten auf Social Media in Gesprächen.
00:00:17: aber die entscheidende Frage Ist wirklich jeder Rückgang gleich ein Börsencrash?
00:00:21: Wir haben euch gefragt, ab wann würdet ihr sagen das ein Bösencrach vorliegt.
00:00:26: Wenn es zehn Prozent runtergeht, zwanzig oder schon bei den ersten roten Zahlen im Depot?
00:00:31: Ich sag mal zwanziger Prozent!
00:00:32: Minus zwanzier Prozent!
00:00:34: Fünfzig!
00:00:34: Also Crash ist ja wenn irgendetwas nicht mehr klappt, muss ich mal so sagen.
00:00:38: Wenn's alles schief geht... Und die Gesellschaft?
00:00:40: Genau, hier liegt häufig das Problem.
00:00:42: Viele Begriffe werden im Alltag durcheinander geworfen und das führt dann schnell zu Unsicherheit oder sogar zu unnötiger Panik.
00:00:50: Schauen wir uns das deshalb einmal sauber an.
00:00:53: Fangen wir mit der harmlosesten Variante an – der Korrektur!
00:00:56: Das ist im Schad eher eine kleine Delle typischerweise nach einem starken Anstieg wenn viele sagen jetzt besser die Gewinne mitnehmen.
00:01:06: Ein Beispiel, US-Tech-Aktien im Jahr zwanzig.
00:01:09: Nach einem massiven Anstieg während der Pandemie ging es plötzlich zum Teil an nur einem Tag um rund zehn Prozent nach unten und das an mehreren Tagen hintereinander.
00:01:20: Warum?
00:01:21: Große Investoren haben Gewinne realisiert.
00:01:23: Verstärkt wurde die Korrektur durch die Unsicherheit vor den US-Wahlen.
00:01:28: doch noch etwa drei Wochen stiegen die Kurse fast wieder auf das alte Niveau an.
00:01:32: war der Kursrückgang beängstigend?
00:01:35: Ja, war ja ungewöhnlich überhaupt nicht.
00:01:38: Solche Kurskorrekturen sind an der Börse nämlich völlig normal.
00:01:41: Sie sorgen dafür dass der Preis einer Aktie auch dem Wert des Unternehmens entspricht.
00:01:46: Eine Kurs Korrektur ist oft einfach die Abkühlung eines zuvor stark gestiegenen Marktes.
00:01:52: Von einem Beerenmarkt oder einer Base spricht man wenn die Märkte aufgrund struktureller Probleme über einen Langzeitraum um mehr als zwanzig Prozent fallen.
00:02:00: Der Chart zeigt also kontinuierlich nach unten.
00:02:03: Das kann ein schleichender Prozess sein, wie beispielsweise in den Jahren dreiundsiebzig bis vierensebzig.
00:02:09: In diesem Zeitraum fiel der US-amerikanische Index S&P Five Hundred um ganze acht und vierzig Prozent.
00:02:16: Zwischendurch gab es immer wieder kurze Phasen der Erholung die aber nicht anhielten.
00:02:21: Ursache für diesen Beerenmarkt war nicht der einzelne Schock sondern ein anhaltender Druck auf die Wirtschaft.
00:02:28: Auslöser war eine Ölkrise, die zu einer Starkflation also einer hohen Inflation und einem schwachen Wirtschaftswachstum führte.
00:02:35: Hinzu kam politische Unsicherheiten aufgrund der Watergate-Affäre.
00:02:39: befragt dazu gerne mal eure Lieblingskai.
00:02:43: Ein Bärenmarkt kann aber auch die Folge eines Börsencrash sein.
00:02:46: ein Crash ist kein langsamer Abstieg sondern ein freier Fall.
00:02:50: Der Chart ginge in diesem Fall sehr plötzlich und sehr steil nach unten.
00:02:55: Wir sprechen hier oft von zweistelligen Verlusten an nur einem Tag oder zumindest innerhalb sehr kurzer Zeit.
00:03:01: An der Börse bestimmen Angebot-und Nachfahre dem Preis, und wenn plötzlich alle gleichzeitig verkaufen wollen aber kaum jemand kaufen will dann geht es schnell.
00:03:10: Sehr schnell!
00:03:11: Sehr schnell nach unten und ebenso schnell greifen Angst und Panik um sich die Abwärtsspirale befeuern.
00:03:17: Was löst ein Crash aus und was kommt nach dem Crash?
00:03:20: In der nächsten Folge schauen wir uns echte Börsencrashes an.
00:03:23: Und, was man daraus lernen kann.
00:03:25: bis dahin Ruhe bewahren!
00:03:27: Wenn ihr noch offene Fragen habt dann schreibt sie uns unten in die Kommentare und wir sehen uns in der nächsten folge.
00:03:45: Ciao.