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00:00:04: Insight Wirtschaft, der Podcast mit Manuel Koch.
00:00:32: Ich wollte von euch wissen, was verbindet ihr mit dem Namen Wirecard?
00:00:36: Ich denke mal was mit Aktien oder Börse zu tun hat.
00:00:38: Das mit den Insolvenz und das Skandal damals.
00:00:41: Ein Betrug an ganz viel Verluste von Anlegern.
00:00:44: Wirecard wirkt die Kreditkartenzahlung ab vor allem im Onlinehandel.
00:00:48: Das Unternehmen Wuchs Rasant kamen in den Dachs und galt als deutsches Tech-Aushängeschild.
00:00:54: Im Hintergrund aber baute der Vorstand ein System aus Lügen auf.
00:00:58: In Ländern ohne eigene Banklizenz behauptete zur Wirecard, Zahlungen über lokale Drittpartner abzuwickeln.
00:01:04: Dieses Geschäft war zu einem großen Teil komplett erfunden!
00:01:08: Die vermeintlichen Gewinne sollten auf Treuhandkonten auf den Philippinen liegen.
00:01:13: Als die Wirtschaftsprüfer in den Jahren endlich direkt bei den Banken nachfragten, war die Antwort eindeutig.
00:01:19: Die Bankguthaben existieren nicht – die vorgelegten Bestätigung Sie waren gefälscht.
00:01:25: Dazu kamen die klassischen Kapitalmarktdelikte, Marktmanipulation über Atokmitteilung.
00:01:30: Royerck nutzte seine gesetzliche Pflicht zur Veröffentlichung Kursrelevante Informationen um gezielt positive Falschmeldungen zu streuen und den Aktienkurs künstlich obenzuhalten – und Insiderhandel!
00:01:43: Denn am siebzehnten Juni-Zweißen-Zwanzig stieß Vorstandsschef Markus Braun eigene Aktien im Wert von rund sechs Komma sechs Millionen Euro ab.
00:01:51: Eintag später platzte die Bombe.
00:01:53: Braun wusste, was kommen würde und handelte aufgrund von Wissen das dem Markt unter breiten Öffentlichkeit nicht zugänglich war.
00:02:01: Was den Skandal besonders macht, die britische Financial Times eine renommierte Wirtschaftszeitung berichtete ab im Jahr vor dem Betrugsverdacht.
00:02:10: Die Barfin reagierte nicht mit Ermittlungen sondern er ließ einen Lehrverkaufsverbot für Wirecard-Aktien und erstattete sogar Strafanzeige gegen die Financial Times Journalisten.
00:02:23: Die Behördeschützte de facto den Betrüger.
00:02:25: Ein Grund, Wirecard galt als Technologiekonzern nicht als Finanzholding.
00:02:30: Die Barfin fühlte sich nämlich nur für die kleine Tochtergesellschaft Wirecard Bank zuständig.
00:02:35: Auch die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young versagten.
00:02:38: sie gaben den Bilanzen über ein Jahrzehnt ein uneingeschränktes Prüf-Siegel ohne die Bank konnten je verifiziert zu haben!
00:02:45: Die Konsequenzen, die waren weitreichend.
00:02:47: Der BAFIN-Schriftrat zurück das FISG, das Finanzmarkt Integritätsstärkungsgesetz.
00:02:54: Das wurde im Jahr zwanzig noch mal grundlegend verschärft.
00:02:59: Die BAFN hat seitdem ein direktes Durchgriffsrecht bei Großkonzern.
00:03:02: Wirtschaftsprüfer müssen spätestens alle zehn Jahre gewechselt werden und Bilanzfälschung ist seit dem ein Verbrechen mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe.
00:03:12: Das Fazit?
00:03:13: Betrug findet nicht nur in den dunklen Ecken des Internets statt, er kann mitten im deutschen Light Index passieren wenn alle Kontrollen gleichzeitig versagen.
00:03:22: Das System hat jedoch gelehrt.
00:03:23: ein exaktes Wirecard zwei Punkt Null wäre heute deutlich schwerer möglich aber ausgeschlossen ist es nie.
00:03:31: In der letzten Folge dieser Staffel geben wir euch das konkrete Handwerkzeug, damit ihr selbst nicht auf Betrüger hereinfällt!
00:03:37: Wenn ihr Fragen habt dann schreibt sie uns gerne unten in die Kommentare und wir sehen uns beim nächsten Mal bei den Börsen-Experts.
00:03:57: Ciao.